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Zahnarztangst

Dentalphobie (Zahnarztangst)

Wenn allein der Gedanke an eine Zahnbehandlung bei einer Person Herzklopfen und Panikattacken auslöst, kann eine Dentalphobie diagnostiziert werden. Mit dieser Zahnarztangst haben nicht wenige Menschen zu kämpfen: Eine Umfrage der Krankenkassen zeigt, dass mehr als 50 Prozent der Versicherten bereits einmal einen Zahnarztbesuch wegen Angstgefühlen aufgeschoben haben. Glücklicherweise lässt sich selbst die stärkste Dentalphobie behandeln: Mittels Ärztlicher Hypnosetherapie, bei der die Patienten während der Zahnbehandlung in einen Trancezustand versetzt werden, können selbst starke Phobiker ohne Angstattacken im Behandlungsstuhl sitzen.

Wie äußert sich die Dentalphobie?

Schon beim Gedanken an einen Zahnarztbesuch bricht vielen Phobikern der kalte Schweiß aus. Auch Panikattacken sind als typische massive Angstreaktion nicht selten, die sich beispielsweise in Atemnot, Zittrigkeit und Herzklopfen äußern. In den meisten Fällen geht dann gar nichts mehr: Wer von Dentalphobie betroffen ist, schafft es oft nicht einmal, für die Untersuchung beim Zahnarzt den Mund zu öffnen. Wegen dieser Ängste kommt es dazu, dass Betroffene trotz starker Zahnschmerzen nicht zum Zahnarzt gehen, was zur weiteren Verschlechterung ihrer dentalen Gesundheit führt. Da sich Zahnprobleme jedoch mit eisernem Willen und notfalls auch Schmerzmitteln vor der Umwelt recht gut verbergen lassen, bleibt eine derartige Phobie häufig über lange Zeit unbemerkt.

Wie lässt sich die Dentalphobie mittels Hypnose behandeln?

Um Menschen mit Dentalphobie und Spitzenphobie behandeln zu können, hat sich Hypnosetherapie als sehr wirksam erwiesen. Die Voraussetzungen hierfür sind die Motivation des Patienten und das Vertrauen in die Kompetenz des Arztes. Während der Hypnosebehandlung orientiert sich die Aufmerksamkeit von der Außenwahrnehmung auf die Innenwahrnehmung, so dass äußere Einflüsse ausgeblendet werden können. Dies geschieht durch das Erreichen eines Trancezustandes, in dem der Patient durch einen erfahrenen Hypnosetherapeuten geleitet werden sollte, bestätigt die Zahnarztpraxis Leipziger14 aus Berlin.
 
Prinzipiell sind die meisten Menschen hypnotisierbar, circa 80 Prozent der Menschen leicht und 10 Prozent sehr leicht. In der Hypnosebehandlung wird dem Menschen geholfen, sich auf ein angenehmes inneres Erleben zu fokussieren, so dass die Muskeln entspannen können und sich die Atmung vertieft. Der Mund kann nun angstfrei geöffnet werden und die Zähne können vertrauensvoll zur „Behandlung frei gegeben“ werden. Wichtig ist auch zu wissen, dass die Medizinische Hypnose dafür sorgt, dass der Patient sich meist bildlich auf eine angenehme Situation konzentriert, er jedoch in keinem Moment die Kontrolle über sich selbst verliert.

In einer tiefen Hypnose wird der Schmerz-Angst-Teufelskreis unterbrochen.
Menschen empfinden dann keinen Schmerz.

Aber selbst bei einer mittleren Hypnosetiefe berichten Patienten später, dass sie an einem angenehmen Ort waren und sie dort so intensiv mit sich befasst waren, dass sie keine Lust verspürten dem Geschehen im Mund ihre Aufmerksamkeit zu widmen. Das Zeitgefühl geht verloren. Selbst bei einer geringen Hypnosetiefe wird von Angstpatienten die Zahnbehandlung als schmerzarmes und zeitverkürztes Erlebnis wahrgenommen. Die Behandlung wird vom Patienten als Erfolgserlebnis wahrgenommen. Zur nächsten Behandlung kommen Patienten angst- und stressfrei.
 
Zu den weiteren Vorteilen der Medizinischen Hypnosebehandlung im Rahmen der Dentalphobie gehören, dass der Patient auch nach dem Eingriff keine oder nur geringe Schmerzen hat, keine oder nur geringe Schwellungen aufweist und kein Einsatz von Medikamenten erfolgt. Deshalb ist diese sanfte Methode auch sehr gut geeignet, um Menschen mit Spritzenangst, der Trypanophobie, zu behandeln, wie sie häufig bei Kindern vorkommt.
 
Besonders Kinder, die durch eine ärztliche Hypnosebehandlung auf eine Zahnbehandlung vorbereitet werden, berichten dann immer wieder danach: „Das war gar nicht schlimm“. Gerade Kinder haben eine besonders gute hypnotische Aufnahmefähigkeit, weil für sie der Trancezustand noch etwas ganz Natürliches ist.

Wie bei der sonstigen Behandlung von Angst und Phobien, ist es für mich selbstverständlich, dass Menschen die Selbsthypnose erlernen. Die Selbsthypnose kann für Menschen eine ganz wichtige Ressource werden. Sie ist Hilfe zur Selbsthilfe – in jeder Situation.
 
Mehr erfahren Sie in einem persönlichen Gespräch in meiner Praxis für Medizinische Hypnose in Hamburg.

Zahnarztangst ist weit verbreitet. Gegen die Panikattacken im Behandlungsstuhl gibt es jedoch ein sehr wirksames Mittel: Hypnosetherapie. Denn der mittels Kommunikation erreichbare Trancezustand sorgt dafür, dass selbst Patienten mit massiver Phobie ihre Wahrnehmung komplett nach innen lenken und von der Behandlung durch den Zahnarzt und den damit verbundenen Geräuschen und Schmerzen so gut wie nichts mitbekommen.